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Fordern Sie Vernunft!
Der Streit um das
iranische Atomprogramm spitzt sich weiter zu. Derzeit ringen Deutschland und die
5 ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates um einen Resolutionsentwurf, der
die Verurteilung Irans nach Kapitel VII der UN-Charta als „Gefährdung des
Weltfriedens“ vorsieht. Wie beim Irak-Krieg könnte dies den USA als Legitimation
für einen militärischen Alleingang dienen.
Eine Atombombe in den
Händen des Iran ist nicht akzeptabel. Aber ein militärisches Eingreifen kann sie
nicht verhindern und ließe die Situation im Nahen Osten völlig aus den Fugen
geraten.
Fordern Sie Außenminister Frank-Walter Steinmeier, die Botschafter Ma Canrong
(China), Vladimir Kotenev (Russland), Peter Torry (Großbritannien), Claude
Martin (Frankreich) sowie den US-Militärattaché in Berlin Col. Donald H. Zedler
auf, sich für eine diplomatische Lösung des Atomkonflikts einzusetzen!
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Iran-Appell online unterstützen!
Kein Krieg gegen
den Iran!
Für eine friedliche
Lösung der Krise
Angesichts der
sich gefährlich zuspitzenden internationalen Krise um das
Atomprogramm des Iran und vielfältiger Hinweise auf geplante
Militäraktionen der USA und/oder Israels gegen dieses Land
unterstütze ich die sechs Forderungen, die von der deutschen und
internationalen Friedensbewegung an die verantwortlichen Regierungen
für eine friedliche Lösung der Problematik gestellt werden:
1.) Verzicht auf die militärische Option durch alle Seiten;
2.) Ein klares Bekenntnis gegen den atomaren Erstschlag;
3.) Die Umsetzung der Forderung nach einer kernwaffenfreien Zone im
Nahen und Mittleren Osten, wie sie im Atomwaffensperrvertrag und in
den jährlichen Resolutionen der UNO-Vollversammlung erhoben wird;
4.) Ein klares Bekenntnis aller Parteien zur globalen Vernichtung
von allen Atomwaffen wie sie in der Abschlusserklärung der Konferenz
zum Atomwaffensperrvertrag im Jahr 2000 festgeschrieben wurde;
5.) Eine diplomatische Lösung für den Konflikt zwischen den USA,
Israel, und dem Iran. Ein Kompromiss muss die Anerkennung der
legitimen Sicherheitsinteressen aller Parteien, insbesondere von
Israel und Iran, beinhalten. Hetzreden müssen ebenso unterlassen
werden wie die fortgesetzte Sondierung militärischer Optionen;
6.) Unsere eigene Regierung fordern wir auf, jeglichen Waffenexport
nach Nahost zu unterlassen, was insbesondere die Lieferung von
atomwaffenfähigen U-Booten an Israel betrifft
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